Solares Heizen ist Zukunft - 1
20/03/12 17:03
Das ist ein Plädoyer für die thermische Solaranlage 2.0. Wenden wir uns also dem tatsächlichen Stand der Technik zu und vergessen wir das Lehrbuchwissen.
Das ist die alles entscheidende Frage. Wenn wir thermische Solarenergie benützen wollen, dann müssen wir es zu den Jahreszeiten tun, wo wir die erzeugte Wärme auch brauchen. Im Sommer brauchen wir keine hohen Erträge, sondern im Winter. Österreich hat viele thermische Solaranlagen und damit auch viele Menschen mit Erfahrung. Diese Erfahrung sagt uns, dass im Winter nicht viel zu holen ist mit den meisten Solaranlagen. So ist es - oder doch nicht?
Es gibt sehr wohl Kollektoren, die im Winter hohe Temperaturen erzeugen können, auch bei schwacher Einstrahlung und es gibt Systeme, die die erzeugte Wärme gut speichern und sehr gut managen können. Diese drei Dinge, sind der Schlüssel zum Erfolg.
Nur die optimale Kombination dieser drei Faktoren gewährleistet den Erfolg. Der Kollektor muss möglichst viel Energie erzeugen, der Speicher muss diese Energie, auf verschiedenen Temperaturniveaus, möglichst gut halten können und das Wärmemanagement sorgt dafür, dass die Energie intelligent auf die Verbraucher verteilt wird. Erst wenn der Kollektor zuwenig Energie liefert, sollte das konventionelle Heizgerät die Restwärme möglichst effizient erzeugen.
Es macht also Sinn sich mit dem Möglichkeiten der solaren Heizung zu beschäftigen, denn eines ist klar, die Sonne kennt keinen Peak Oil und der Preis wird nicht von Spekulanten kontrolliert.
Wie eine moderne Solaranlage aufgebaut sein muss, um sinnvoll Wärmeenergie zu liefern in der nächsten Folge von: Solares Heizen ist Zukunft.
@TNasswetter folgen
Welcher Ertrag ist mit der Sonne im Winter sinnvoll machbar?
Das ist die alles entscheidende Frage. Wenn wir thermische Solarenergie benützen wollen, dann müssen wir es zu den Jahreszeiten tun, wo wir die erzeugte Wärme auch brauchen. Im Sommer brauchen wir keine hohen Erträge, sondern im Winter. Österreich hat viele thermische Solaranlagen und damit auch viele Menschen mit Erfahrung. Diese Erfahrung sagt uns, dass im Winter nicht viel zu holen ist mit den meisten Solaranlagen. So ist es - oder doch nicht?
Es gibt sehr wohl Kollektoren, die im Winter hohe Temperaturen erzeugen können, auch bei schwacher Einstrahlung und es gibt Systeme, die die erzeugte Wärme gut speichern und sehr gut managen können. Diese drei Dinge, sind der Schlüssel zum Erfolg.
Kollektor - Speicher - Wärmemanagement
Nur die optimale Kombination dieser drei Faktoren gewährleistet den Erfolg. Der Kollektor muss möglichst viel Energie erzeugen, der Speicher muss diese Energie, auf verschiedenen Temperaturniveaus, möglichst gut halten können und das Wärmemanagement sorgt dafür, dass die Energie intelligent auf die Verbraucher verteilt wird. Erst wenn der Kollektor zuwenig Energie liefert, sollte das konventionelle Heizgerät die Restwärme möglichst effizient erzeugen.
Es macht also Sinn sich mit dem Möglichkeiten der solaren Heizung zu beschäftigen, denn eines ist klar, die Sonne kennt keinen Peak Oil und der Preis wird nicht von Spekulanten kontrolliert.
Wie eine moderne Solaranlage aufgebaut sein muss, um sinnvoll Wärmeenergie zu liefern in der nächsten Folge von: Solares Heizen ist Zukunft.
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Warum ich die Wiener Förderung für Solarthermie kritisiere
27/01/12 08:41
Ganz Wien jubelt: Die Solarförderung wurde bis Ende 2013 verlängert. Eigentlich eine sehr erfreuliche Entwicklung in Zeiten der Sparpakete. Ich sage dazu aber NEIN.
Warum? Schauen wir genauer auf die Förderbedingungen, dann sind diese sehr kontraproduktiv, weil die Fläche der Kollektoren im Vordergrund stehen und nicht der Ertrag. Sprich dieses Modell, das sich an der Absorberfläche orientiert begünstigt billige ineffiziente Flachkollektoren, die den meisten Ertrag dann liefern, wenn wir kaum Wärme brauchen nämlich im Sommer.
CPC Vakuumröhrenkollektoren, die bei wenig Einstrahlung und im Winter bei niedrigen Aussentemperaturen noch brauchbare Erträge und hohe Temperaturen liefern können, sind überhaupt am meisten benachteiligt, weil sie auf Grund ihrer Leistungsfähigkeit sehr teuer sind, aber wenig Absorberfläche besitzen. Das kompensieren sie aber über die unbestritten beste Isolationsmethode, ein Vakuum und den großen lichtsammelnden Spiegel. Damit übertreffen sie jeden Flachkollektor im Ertrag (und in der Leistung bei durchschnittlicher Sonneneinstrahlung) deutlich!
Mit der jetzigen Förderung wird der Faktor „Jahreszeit abhängiger“ Wärmeertrag, auf den es ja letztlich ankommt, auf den Sommer verschoben, was mir als nicht besonders sinnreich erscheint.
Durch die hohe Leistung (und den jahreszeitlichen Ertrag) von CPC Vakuumröhrenkollektoren, kann auch der Flächenbedarf (bei gleichem Ertrag) am Dach bis zur Hälfte verringert werden!!! In einer Stadt wie Wien, in der Dachfläche nicht unendlich vorhanden ist, ein nicht unwesentlicher Aspekt.
Seit November 2012 sieht die Solar Keymark Datenbank ein 2. Datenblatt für jeden Kollektor der zertifiziert werden muss vor. Auf diesem Datenblatt ist der Jahresertrag eines Kollektors eingetragen. Auf Grund des Jahresertrags kann dann die Förderung vergeben werden. (Zwei Beispiele: Vakuumröhrenkollektor Ritter der in Österreich unter Marke Paradigma vertrieben wird und ein „typischer“ Flachkollektor der Firma MCG).
Das hätte entschiedene Vorteile: Nicht die Fläche wird gefördert sondern der Ertrag! Leistungsfähige Systeme, die deutlich weniger Dachfläche benötigen werden nicht benachteiligt. Der Endkunde kann sich mehr am Stand der Technik orientieren und auf effiziente Systeme zurückgreifen. Die Solar Keymark Datenbankk ist öffentlich zugänglich, somit ist das System transparent und auch noch leicht verständlich. Hoher Solarertrag = hohe Förderung.
Das würde auch die Hersteller zwingen sich mit effizienten Kollektoren, die dann automatisch auch im Winter gute Leistungen bringen, zu befassen und nicht mit flächenverbrauchenden Billigstgeräten, die dann, wenn Wärme gebraucht wird, keine Wärme mehr liefern können.
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Warum? Schauen wir genauer auf die Förderbedingungen, dann sind diese sehr kontraproduktiv, weil die Fläche der Kollektoren im Vordergrund stehen und nicht der Ertrag. Sprich dieses Modell, das sich an der Absorberfläche orientiert begünstigt billige ineffiziente Flachkollektoren, die den meisten Ertrag dann liefern, wenn wir kaum Wärme brauchen nämlich im Sommer.
Die Sommerförderung
CPC Vakuumröhrenkollektoren, die bei wenig Einstrahlung und im Winter bei niedrigen Aussentemperaturen noch brauchbare Erträge und hohe Temperaturen liefern können, sind überhaupt am meisten benachteiligt, weil sie auf Grund ihrer Leistungsfähigkeit sehr teuer sind, aber wenig Absorberfläche besitzen. Das kompensieren sie aber über die unbestritten beste Isolationsmethode, ein Vakuum und den großen lichtsammelnden Spiegel. Damit übertreffen sie jeden Flachkollektor im Ertrag (und in der Leistung bei durchschnittlicher Sonneneinstrahlung) deutlich!
Mit der jetzigen Förderung wird der Faktor „Jahreszeit abhängiger“ Wärmeertrag, auf den es ja letztlich ankommt, auf den Sommer verschoben, was mir als nicht besonders sinnreich erscheint.
Flächeneffizienz überhaupt nicht berücksichtigt
Durch die hohe Leistung (und den jahreszeitlichen Ertrag) von CPC Vakuumröhrenkollektoren, kann auch der Flächenbedarf (bei gleichem Ertrag) am Dach bis zur Hälfte verringert werden!!! In einer Stadt wie Wien, in der Dachfläche nicht unendlich vorhanden ist, ein nicht unwesentlicher Aspekt.
Mein Vorschlag für eine Änderung am Ende diesen Jahres:
Seit November 2012 sieht die Solar Keymark Datenbank ein 2. Datenblatt für jeden Kollektor der zertifiziert werden muss vor. Auf diesem Datenblatt ist der Jahresertrag eines Kollektors eingetragen. Auf Grund des Jahresertrags kann dann die Förderung vergeben werden. (Zwei Beispiele: Vakuumröhrenkollektor Ritter der in Österreich unter Marke Paradigma vertrieben wird und ein „typischer“ Flachkollektor der Firma MCG).
Das hätte entschiedene Vorteile: Nicht die Fläche wird gefördert sondern der Ertrag! Leistungsfähige Systeme, die deutlich weniger Dachfläche benötigen werden nicht benachteiligt. Der Endkunde kann sich mehr am Stand der Technik orientieren und auf effiziente Systeme zurückgreifen. Die Solar Keymark Datenbankk ist öffentlich zugänglich, somit ist das System transparent und auch noch leicht verständlich. Hoher Solarertrag = hohe Förderung.
Das würde auch die Hersteller zwingen sich mit effizienten Kollektoren, die dann automatisch auch im Winter gute Leistungen bringen, zu befassen und nicht mit flächenverbrauchenden Billigstgeräten, die dann, wenn Wärme gebraucht wird, keine Wärme mehr liefern können.
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Die Solarwirtschaft in der Krise und die Krise des Journalismus in diesem Bereich
04/01/12 16:42
Die Solarwirtschaft (und die Windwirtschaft) ist immer gut für Schlagzeilen. So wie heute in der Financial Times Deutschland werden dabei aber leider sehr häufig sämtliche journalistischen Tugenden über Bord geworfen und Kraut und Rüben gemischt. Warum eigentlich???
Zugegeben das Thema Energie ist sehr komplex. Ich denke dabei einfach an meinen Physikunterricht und wie die KollegInnen reihenweise ausgestiegen sind. Und über Thermodynamik will gar nicht nachdenken!
Hier also eine kleine Anleitung für Interessierte:
Die Solarenergie teilt sich in zwei große Bereiche auf: Die Photovoltaik (PV) zur Stromerzeugung und die Solarthermie für die Erzeugung von Wärme. Technisch gesehen haben die beiden Sparten wenig mit einander zu tun!!! Und trotzdem werden beide meisten in einen Topf geworfen - warum?
Strom ist scheinbar eine ganz einfach Sache und jeder glaubt es zu verstehen - Sonne scheint und Strom fließt. Das macht alles der Elektriker und der wird dabei nicht allzu schmutzig. Leider ist alles doch ein bisschen komplexer und Themen wie Speicherbarkeit, Produktion und Verbrauch, jahreszeitliche Aspekte usw. werden einfach übersehen.
Solarthermie und damit Wärme dagegen ist aufwendig und kompliziert. Die Sonne scheint (muss sie aber nicht unbedingt - mehr dazu in einem späteren Blog) und Wärme gelangt irgendwie in den Boiler oder manchmal in die Heizung. Das macht der Installateur und der ist schmutzig und muss dazu noch in meinem Keller hantieren und vieles umbauen. Das hat also keinen Sex.
Dann gibt es noch große Anlagen die Strom auf Basis von Thermie ähnlich wie Dampfkraftwerke erzeugen. Das steht dann in Spanien und vielleicht zukünftig in der Sahara und kostet viel Geld und braucht ganz viele Stromleitungen übers Meer nach Europa.
Wenn Journalisten diese Anleitung begriffen haben, dann sind sie schon ziemlich weit. Aber das Beispiel der FTD zeigt, dass es auch beim vermeintlichen Qualitätsjournalismus nicht so weit ist.
Die Solarbrache steckt sicherlich derzeit in der Krise, sowohl was die Thermie als auch die PV anbelangt. Über die PV wurde in Deutschland schon vor Fukoshima das Füllhorn ausgeschüttet, mit dem Ergebnis, dass jetzt die meisten deutschen Hersteller von PV in der Klemme stecken. Die hohe Förderung hat dazu geführt, dass Fläche und billige Module gefördert wurde anstatt Innovation und Energieeffizienz. Das hat die Chinesen auf den Plan gerufen, die können viel billiger produzieren und das geht zu Lasten der deutschen Hersteller. Damit hat es die Politik geschafft, die eigene Industrie an den Rand zu drängen, die Technologieführerschaft zu verspielen und viele Arbeitsplätze zu vernichten. Weiters hat es dazu geführt, dass die Solarthermie in Deutschland damit ausgebremst wurde und bei weitem nicht ihrer Leistungsfähigkeit zeigen kann und das auch weil Fläche statt Effizienz gefördert wurde. Somit ist derzeit Deutschland auch in diesem Bereich dabei seine Technologieführerschaft zu verspielen. Einige wenige Hersteller sind deshalb in Schwellenländer ausgewichen, wo die Solarthermie boomt.
In China werden jedes Jahr mehr als zwei Drittel aller solarthermischen Anlagen dieser Welt verkauft!!! 99% basieren dabei auf Systemen mit Vakuumröhrenkollektoren. Das ist so ziemlich das genaue Gegenteil von Europa und es hat relativ einfach Gründe. Da bei Energie im allgemeinen wenig oder kaum gefördert wird, müssen sich die Menschen das System kaufen, das für sie den besten Ertrag bringt. Und das sind bei kleinem Flächenbedarf nun einmal Vakuumröhrenkollektoren, meisten mit CPC Spiegeln, da diese das Sonnenlicht am besten ausnützen können.
Die drei angeschnittenen Themen zeigen, wie wenig über die Zusammenhänge in der Solarwirtschaft in der Welt und bei den Massenmedien bekannt ist. Deshalb werde ich hier in Zukunft mehr oder weniger regelmäßig auf die entsprechenden Details eingehen.
@TNasswetter folgen
Zugegeben das Thema Energie ist sehr komplex. Ich denke dabei einfach an meinen Physikunterricht und wie die KollegInnen reihenweise ausgestiegen sind. Und über Thermodynamik will gar nicht nachdenken!
Hier also eine kleine Anleitung für Interessierte:
Die Solarenergie teilt sich in zwei große Bereiche auf: Die Photovoltaik (PV) zur Stromerzeugung und die Solarthermie für die Erzeugung von Wärme. Technisch gesehen haben die beiden Sparten wenig mit einander zu tun!!! Und trotzdem werden beide meisten in einen Topf geworfen - warum?
Strom ist scheinbar eine ganz einfach Sache und jeder glaubt es zu verstehen - Sonne scheint und Strom fließt. Das macht alles der Elektriker und der wird dabei nicht allzu schmutzig. Leider ist alles doch ein bisschen komplexer und Themen wie Speicherbarkeit, Produktion und Verbrauch, jahreszeitliche Aspekte usw. werden einfach übersehen.
Solarthermie und damit Wärme dagegen ist aufwendig und kompliziert. Die Sonne scheint (muss sie aber nicht unbedingt - mehr dazu in einem späteren Blog) und Wärme gelangt irgendwie in den Boiler oder manchmal in die Heizung. Das macht der Installateur und der ist schmutzig und muss dazu noch in meinem Keller hantieren und vieles umbauen. Das hat also keinen Sex.
Dann gibt es noch große Anlagen die Strom auf Basis von Thermie ähnlich wie Dampfkraftwerke erzeugen. Das steht dann in Spanien und vielleicht zukünftig in der Sahara und kostet viel Geld und braucht ganz viele Stromleitungen übers Meer nach Europa.
Wenn Journalisten diese Anleitung begriffen haben, dann sind sie schon ziemlich weit. Aber das Beispiel der FTD zeigt, dass es auch beim vermeintlichen Qualitätsjournalismus nicht so weit ist.
Warum die Solarwirtschaft in Deutschland in der Krise steckt:
Die Solarbrache steckt sicherlich derzeit in der Krise, sowohl was die Thermie als auch die PV anbelangt. Über die PV wurde in Deutschland schon vor Fukoshima das Füllhorn ausgeschüttet, mit dem Ergebnis, dass jetzt die meisten deutschen Hersteller von PV in der Klemme stecken. Die hohe Förderung hat dazu geführt, dass Fläche und billige Module gefördert wurde anstatt Innovation und Energieeffizienz. Das hat die Chinesen auf den Plan gerufen, die können viel billiger produzieren und das geht zu Lasten der deutschen Hersteller. Damit hat es die Politik geschafft, die eigene Industrie an den Rand zu drängen, die Technologieführerschaft zu verspielen und viele Arbeitsplätze zu vernichten. Weiters hat es dazu geführt, dass die Solarthermie in Deutschland damit ausgebremst wurde und bei weitem nicht ihrer Leistungsfähigkeit zeigen kann und das auch weil Fläche statt Effizienz gefördert wurde. Somit ist derzeit Deutschland auch in diesem Bereich dabei seine Technologieführerschaft zu verspielen. Einige wenige Hersteller sind deshalb in Schwellenländer ausgewichen, wo die Solarthermie boomt.
Warum China der größte Markt der Solarthermie ist:
In China werden jedes Jahr mehr als zwei Drittel aller solarthermischen Anlagen dieser Welt verkauft!!! 99% basieren dabei auf Systemen mit Vakuumröhrenkollektoren. Das ist so ziemlich das genaue Gegenteil von Europa und es hat relativ einfach Gründe. Da bei Energie im allgemeinen wenig oder kaum gefördert wird, müssen sich die Menschen das System kaufen, das für sie den besten Ertrag bringt. Und das sind bei kleinem Flächenbedarf nun einmal Vakuumröhrenkollektoren, meisten mit CPC Spiegeln, da diese das Sonnenlicht am besten ausnützen können.
Die drei angeschnittenen Themen zeigen, wie wenig über die Zusammenhänge in der Solarwirtschaft in der Welt und bei den Massenmedien bekannt ist. Deshalb werde ich hier in Zukunft mehr oder weniger regelmäßig auf die entsprechenden Details eingehen.
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Die Energiekrise schleicht sich an
05/12/11 22:50
Letzten Monat hat McKinsey Quaterly ein interessante Überlegung zum Thema „Another Oil Shock“ veröffentlicht. Von 3-4 Mio. Barrel Überhang der täglichen Weltproduktion ist die Rede, die die Welt braucht, um einen stabilen Ölpreis zu haben. Als Libyen im Frühling als Lieferant wegfiel, fehlten plötzlich 1 Mio. Barrel. Was ist passiert? Der Ölpreis blieb bis Ende des Sommers hartnäckig auf mehr als 100 Dollar.
Liest man dann noch bei peak-oil.com, dass die großen Ölfelder dieser Welt einen jährlichen Förderrückgang von 1-3% hinnehmen müssen, dann stellt sich automatisch die Frage, wie geht es weiter mit dem Ölpreis. Bei den großen Offshore Verkommen liegt der Förderrückgang noch deutlich höher, im Golf von Mexiko zum Beispiel bei 35%!
Auch die Tatsache, dass es seit langem keine Funde mehr von wirklich großen und leicht zu erschließenden Vorkommen gibt, trägt auch nicht zur persönlichen Beruhigung bei. Klar gibt es noch genug Erdgas, das noch viele Jahre leicht zu fördern ist, aber ist das wirklich die Lösung?
Der Weltölverbrauch liegt derzeit bei knapp 90 Mio. Barrel pro Tag. Und die Weltwirtschaft wächst jedes Jahr 3-4%. Damit steigt auch der Energieverbrauch. Wird das Öl knapp, sprich die Förderrate liegt nur mehr ganz knapp über der Verbrauchsmenge, wird der Preis sehr rasch steigen, wie uns das Jahr 2008 schon eindrücklich gezeigt hat. 150$ für das Fass waren dann plötzlich Realität.
Es wird also Zeit, sich mit dem Gedanken anzufreunden, dass Energie zwar nicht knapp oder zumindest sehr teuer wird. Ich persönlich tippe mal auf 2015. McKinsey spricht von 2020. Wir werden sehen.
@TNasswetter folgen
Liest man dann noch bei peak-oil.com, dass die großen Ölfelder dieser Welt einen jährlichen Förderrückgang von 1-3% hinnehmen müssen, dann stellt sich automatisch die Frage, wie geht es weiter mit dem Ölpreis. Bei den großen Offshore Verkommen liegt der Förderrückgang noch deutlich höher, im Golf von Mexiko zum Beispiel bei 35%!
Auch die Tatsache, dass es seit langem keine Funde mehr von wirklich großen und leicht zu erschließenden Vorkommen gibt, trägt auch nicht zur persönlichen Beruhigung bei. Klar gibt es noch genug Erdgas, das noch viele Jahre leicht zu fördern ist, aber ist das wirklich die Lösung?
Der Weltölverbrauch liegt derzeit bei knapp 90 Mio. Barrel pro Tag. Und die Weltwirtschaft wächst jedes Jahr 3-4%. Damit steigt auch der Energieverbrauch. Wird das Öl knapp, sprich die Förderrate liegt nur mehr ganz knapp über der Verbrauchsmenge, wird der Preis sehr rasch steigen, wie uns das Jahr 2008 schon eindrücklich gezeigt hat. 150$ für das Fass waren dann plötzlich Realität.
Es wird also Zeit, sich mit dem Gedanken anzufreunden, dass Energie zwar nicht knapp oder zumindest sehr teuer wird. Ich persönlich tippe mal auf 2015. McKinsey spricht von 2020. Wir werden sehen.
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